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Ich hab meinen Vater vergessen – Wat nun? Keine Geschenke?

In der Hetze der Weihnachtszeit kommt es schon mal vor das man jemanden vergisst. Ich habs dieses Jahr auch geschafft jemanden zu vergessen. Meinen Papa. Wie peinlich

Mein Papa. Die Galeonsfigur meiner Kindheit. Ja wirklich. Ein kleiner Junge schaut immer darauf was der Papa so veranstaltet. Ich auch. Und ich erzähl euch mal was mein Papa an Erinnerungen hinterlassen hat (auch wenns Dank meines Maschendrahtzaun – gedächtnisses ganz wenige sind)

Als ich drei Jahre alt war und gerade laufen konnte kam mein Papa von der Arbeit nach Hause. Mit seinem tollen Motorrad. Klein Sascha rennt in die Garage um Papa zu begrüssen. Da steht er dann in voller Montur und nimmt den Helm ab. Ich hatte schon Hallo gesagt und begutachtete “mein” Motorrad. Mal eben den Motor checken. Sieht ok aus. Kein Kratzer, keine Beulen, alles gut. Und der Auspuff glänzt so toll…mal streicheln… Und da war es passiert. Jeder weiss, ich auch jetzt, dass der Auspuff eines eben gefahrenen Motorrads ein bisschen heiss ist. :-) Also habe ich mir sämtliche beiden Hände komplett verbrannt. Papa blieb ruhig und hat mich dann ins Krankenhaus gefahren. Natürlich mit dem Auto. Ich werde aber nie sein Gesicht vergessen. Kennt ihr Scream? So in etwa. Kreidebleich und den Mund weit offen :-)

Ich war irgendwann mal mit meiner Mutter einkaufen. Im Kinderwagen lässt man sich als Sascha Pascha doch gerne kutschieren. Und nicht wie die anderen Kinder auf Süssigkeiten fixiert habe ich mir alles in Ruhe angeschaut. Meine Mutter ist ja eine Frau. Was auch sonst? Also macht sie einen Stop in der Kosmetikabteilung. Der kleine Sascha ist seit jeher begeistert von Spiegeln. Also was macht er? In einem unbeaufsichtigten Moment steckt er sich einen kleinen Schminkspiegel in die Tasche. Hätte ich mit meinen 5 Jahren ja gut gebrauchen können. Wie soll ich sonst meinen Kajal auftragen? Geht ja nicht wenn man nix sieht. Aber Himmel, als wir zuhause waren habe ich dermaßen den Arsch vollbekommen. Ich glaube ich habe noch nie, wirklich noch nie in direkter Konkurrenz zu den Krebsviechern im “Farbe Rot Wettbewerb” gewonnen. Da schon. Mein Hintern tut heute noch weh wenn ich daran denke.
he-man
Genug des Nähkästchens und zurück zum aktuellen Problem. Da mein Papa mittlerweile etwas weiter weg wohnt, aber noch nicht weit genug um das Telefon als Ausrede zu benutzen um nicht hinfahren zu müssen, sollte mir also schleunigst etwas einfallen lassen, was ich meinem Helden aus jugendzeiten schenken kann. Ich habe ja früher immer Figuren von HE-MAN bekommen. Was meint ihr? Schenk ich ihm symbolisch einen Helden aus heutiger Zeit? Paps ist fast fünfzig, ob der mit Spiderman was anfangen kann? Oder schüre ich damit bloss die Arachnaphobie?

Übrigens mal kurz aus Bloggers Life: Ab und an, wenn meine Kreativität ihren Höchstpunkt erreicht oder ich am Programmieren bin, sowie ab und an zum einschlafen höre ich mir heute noch die Hörspiele von HE-MAN an. Klar habe ich die Kassetten nicht mehr, aber in MP3 gibts die auch. Habt ihr auch sowas wie bestimmte Musik zu bestimmten Aktionen? Oder vergleichbares? Würde mich mal interessieren.

Zurück zum Geschenk. Meine Frau hat den Vorschlag gemacht Parfüm zu schenken. Mir ging dabei folgender Gedanke durch den Kopf: Wenn mir jemand Parfüm schenkt, dann ist ihm entweder nichts eingefallen oder er will mir unterbewusst suggerieren, dass ich stinke. Hmmm… Ich mag lieber die erste Variante. Ganz schlimm finde ich ja die Duschsets von Axe. Die Aussage dahinter kann man auch auseinandernehmen: Kommts von meiner Frau dann werde ich sauer. Warum? Ganz einfach: Axe macht Muchas Maraccas und sie sagt mir damit, dass ich keine Eier in der Hose habe. Kommts von der Mama heisst das: Wasch dich bitte nochmal. Am besten vor dem Braten. Demnach fällt dieser Kram auch weg. Ich möchte meinem Vater nicht suggerieren dass er stinkt und keine Eier in der Hose hat.

Schlussendlich bringen mich meine sämtlichen Überlegungen nicht weiter. Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich zwei Geschenke mache. Ein Kasten Bier und einen Schaukelstuhl. Damit kommen genau die richtigen Gedanken auf: Der Schaukelstuhl sagt aus, dass mein Papa sich seine Ruhe verdient hat und ich sie ihm gönne und der Kasten Bier sagt aus, dass er sich ruhig mal wieder einen genehmigen kann. Somit schenke ich also zwei Sachen, die zu seinem Wohl sind und wo keiner auf falsche Gedanken kommen kann.

Meine Gedanken gingen in folgende Richtung:





2 Kommentare zu „Ich hab meinen Vater vergessen – Wat nun? Keine Geschenke?“

Kommentare

  • Joachim sagt:

    Ich habe mich köstlich über diesen Artikel amüsiert! Sehr gut geschrieben und vor allem recht witzig und teilweise mit Ironie behaftet.

    Schenke deinen Dad doch einen edlen Tropfen. Ein Likörchen oder eine gute Flasche Wein zieht immer bei Männern. Die wohl beste Lösung wäre es, wenn du etwas selber basteln würdest. Keine Ahnung was, aber es kommt ja auch vom Herzen. Da ist der materielle Wert Nebensache.

    LG, Joachim

  • Lizzy sagt:

    Mein Papa ist wirklich schwierig, wenn es um Geschenke geht. Er will nie etwas. :-(

    Aber dieses Jahr habe ich Glück. Den neuen Star Trek Film gibts auf DVD. Und er hat ihn noch nicht. Yay!
    Damit wurden wir schon als Kleinkinder indoktriniert. – Hoffentlich kommt niemand Anderes auf die Idee…



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