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Laut Hermes Logistik hat der Staat mir einen falschen Personalausweis gedruckt!


Oder – Warum manche Zusteller lieber nicht zustellen sollten, ohne vorherigen Computerkurs. Lesen können wäre auch nicht schlecht.

Gestern sollte ein Paket, das mir verbindlich zugesichert wurde, an mich zugestellt werden. Die Dame vom Versand klingelte gegen 17.30 Uhr und ich öffnete die Tür. Sie kam mir entgegen, mit einem umgedrehten Lächeln, wie es sonst nur Frau Merkel in angespannten Situationen im Gesicht hat. Ich erinnere mich in solchen Situationen immer wieder an einen Witz, der gerne mal über die Merkel gemacht wird: Wenn man mich auf den Kopf stellt lächel ich!


Egal. Jedenfalls packt Sie Ihren Scanner aus und fragte nach meinem Personalausweis, den ich bereits zur Hand hatte. Auf dem Foto konnte sie direkt sehen, wie ein richtiges Lächeln aussieht. Sie tippte ein paar Zahlen ein und das Gerät piepte. Nach ca. einer halben Minute sagte sie dann, die Nummer auf meinem Ausweis wäre falsch. Selten so gelacht. Als ob Vater Staat da einen Fehler machen würde. Ich ging also zusammen mit ihr die Zahlen durch und diktierte sie erneut. Wieder falsch, Gerät gesperrt. Einen Sprachfehler kann ich aber definitiv ausschliessen, denn ich bin durchaus in der Lage bis zehn zu zählen und die Zahlen auch richtig zu diktieren.

Mit dem Satz „kann ich nicht zustellen“ zog sie wieder ab. Ich rief natürlich sofort den Versender an, um die falsche Nummer zu klären. Dort versicherte man mir dass die Nummer korrekt sei. Ich rannte die Treppen runter in der Hoffnung den Zustelldienst noch zu erwischen und mein Paket vielleicht doch noch heute auspacken zu können.

Der Wagen stand noch da und ich klopfte an die Scheibe. Prompt standen der Frau die Haare zu Berge und sie wurde kreidebleich. Na wie würde es euch denn gehen, wenn ein Typ aus dem Nichts auftaucht und bei euch an die Scheibe klopft? Egal, sie stieg aus und ich erklärte ihr, was sie vermutlich sowieso schon wusste.

„Die Nummer auf dem Ausweis ist nicht falsch!“

„Ok, ich probiers noch einmal.“

Sie ging also mit ihrem hochmodernen “Scann-Handy-Ich kann alles Computer” zum Kofferraum ihres verrosteten Vw Passat aus der Nachkriegszeit und öffnete das Loch, das sie vermutlich als Kofferraum bezeichnet. Nein, mir ist keine Ratte entgegen gesprungen und hat „Freiheit“ gerufen, aber ich denke viel hätte da nicht gefehlt.

Sie scannt also das Paket erneut, nur um mir zu sagen: „Dat jeht net. Gerät gesperrt.“ In meiner schier unerschöpflichen Geduld erklärte ich ihr, dass die Daten definitiv stimmen und erneut abgeklärt wurden. Sie schrieb sich meine Telefonnummer auf, und versprach am nächsten Morgen anzurufen.

Tag 2, heute: Wie es zu erwarten war, kam der versprochene Anruf nicht. Ich suchte mir also die Email raus in der die Nummer stand mit der ich das Paket verfolgen konnte, Und siehe da:

hermes Logistik

Ich habe das gerade gegen 17.00 Uhr gelesen. Also nehme ich wieder das Handy und ruf bei Hermes an. Tolle Sache, nach einem kurzen Wortwechsel wurde ich ans Beschwerde Managment verwiesen. Ich hatte schon einen dicken Hals, denn die Frechheit die Fehler des Zustellers auf den Kunden ab zu wälzen muss man auch erst mal haben. Die Trulla vom Beschwerde Managment war offenbar auf Deeskalation aus, denn sie sprach ruhig und glich alle Daten noch einmal ab. Die Tonlage hätte mich fast in einen sanften Schlummer fallen lassen, aber dann sagte sie das Paket sei in der Rücksendung. Als ich ihr dann aber sagte, wer der Kunde war, also wer Hermes beauftragt hat, war ein ganz anderer Ton zu hören. Ich kümmere mich sofort, bleiben Sie bitte dran…. Zwei Minuten versprach sie mir das Paket ist raus aus der Rücksendung und wird morgen zugestellt. Ich bin gespannt.


Mir ist klar, dass dieser Logistikriese mit Subs arbeitet, aber darf so etwas sein? Darf man seine Kunden derart verärgern? Vor allem scheint das ja häufiger zu passieren, da erst bei Nennung des Auftraggebers Verhandlungsbereitschaft signalisiert wurde. Offenbar aus Angst diesen zu verlieren. Was meint ihr? Soll ich mich da beschweren? Oder ist das wieder so ein Ding, dass höchstens in den ewigen Jagdgründen mal Nachhall findet?

Wie sind da eure Erfahrungen? Bisher war ich immer recht zufrieden, aber jetzt…

Nachtrag: Mir ist gerade das Wort Transportschwierigkeiten aufgefallen. Verursacht durch den Kunden. Es tut mir Leid wenn ich das jetzt so sage, aber ich bin nicht neben der Tussi hergefahren und hab sie gerammt. Was also soll so ein Blödsinn? Können die nicht schreiben Schwierigkeiten bei der Verifizierung? Klar, das mag Haarspalterei sein, aber ich ärgere mich grad drüber. Ich hab die Olle weder geschubst, noch von der Strasse gedrängt oder die Treppe runter bugsiert. Also was für Transportschwierigkeiten? Paket zu schwer mit 300g?

Nachtrag 2: Mein Paket wurde mittlerweile zugestellt. Aber auch beim zweiten Anlauf hat sich die Dame wieder etwas komisch angestellt. Zwar wusste sie genau was sie einzugeben hat, dennoch schaffte sie es erneut sich zweimal zu vertippen. Nach dem dritten Mal allerdings gab das Gerät die Sendung frei. Mein Paket ist da und ich bin wieder zufrieden.

Nachtrag 3: Für die Hermes Mitarbeiter, die sich hier in den letzten Tagen tummeln, seitdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe: Sie dürfen sehr gerne Ihren Kommentar hier lassen. Es handelt sich hier um eine Stellungnahme meinerseits auf Basis der freien Meinungsäusserung. Da es sich hier um Tatsachen handelt, die beweisbar sind, kann auch nicht von übler Nachrede gesprochen werden.

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